Die Altstadt ist das Herz und die historische Mitte Heidelbergs. Erstmals 1196 urkundlich erwähnt, ist sie für ihren einzigartigen Dreiklang aus Stadt, Bergen und Fluss weltberühmt.

Der mittelalterliche Grundriss mit den Gassen und Barock-Altbauten, die großbürgerliche Hangbebauung am Königstuhl, und das über der Altstadt thronende Schloss sowie Baudenkmäler und Sehenswürdigkeiten ziehen jährlich Millionen an.

Die Ersterwähnung Heidelbergs findet sich in einer Urkunde des Klosters Schönau (1196). Schon davor aber gab es in Heidelberg eine Burg am Hang des Königstuhls und zu ihren Füßen einen kleinen Burgweiler im Bereich um die Peterskirche.

Kurfürst Ruprecht III. ließ um 1400 die Kapelle auf dem Marktplatz zur repräsentativen

Heiliggeistkirche ausbauen. Der kurfürstliche Marstall samt Zeughaus am Neckarufer entstand im 16. Jahrhundert. Im Bereich der heutigen Altstadt befanden sich zu jener Zeit ein Augustiner-, ein Franziskaner- und ein Dominikanerkloster.

Die Heidelberger Altstadt ist Gründungssitz der ältesten Universität Deutschlands (gegründet 1386), der „Ruperto Carola“, und beherbergt viele, international renommierte Einrichtungen der Universität.

Studierende aus aller Welt besuchen die Heidelberger Uni, büffeln in einer der prächtigsten Universitätsbibliotheken und geben der Altstadt ein jugendliches, internationales Flair.

Der Hexenturm im Innenhof der Neuen Universität Heidelberg ist das einzige Überbleibsel der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Er diente als Gefängnis.